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Wundarzt
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Wundarzt ist die frĂźhere, vom Mittelalter (zuerst als âarzet vĂźr die wundenâ Anfang des 13. Jahrhunderts)cite-ref-1[1] bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts verwendete Bezeichnung fĂźr verschiedene, chirurgisch als Chirurgus (oder chirurgicuscite-ref-2[2]) tätige Heilkundige. Wundärzte waren auch beim Militär, wo sie Feldscher genannt wurden, anzutreffen und es gab Wundärzte, die in grĂśĂeren Ansiedlungen eigene Praxencite-ref-3[3] betrieben oder als Wanderärzte durch die Lande zogen. Auch bei Hofe waren Wundärzte zur persĂśnlichen Betreuung bessergestellter PersĂśnlichkeiten angestellt. Wundärzte waren bei allerlei Krankheiten wichtige Anlaufstellen fĂźr die BevĂślkerung. Im Mittelalter wurde es in vielen Städten Ăźblich, Wundärzte als sogenannte Stadtärzte zu bestallen. Besondere BerĂźhmtheit erlangte der in weiten Teilen Deutschlands tätig gewesene und in MĂźnden verstorbene Johann Andreas Eisenbarth (âDoktor Eisenbarthâ, 1663â1727).cite-ref-4[4] Ein anderes Beispiel ist Daniel Schwabe in KĂśnigsberg (PreuĂen).
Contents
⢠Ausbildung
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Ausbildung
In Deutschland hatte sich der Berufsstand wuntarzet gegen Ende des 13. Jahrhunderts herangebildet.cite-ref-5[5] Wundärzte (mittelhochdeutsch wundarzaten) hatten in der Regel eine handwerkliche Ausbildung (Handwerkschirurg) absolviert, das heiĂt eine Handwerkslehre bei einem Bader oder Barbier, mit abschlieĂender GesellenprĂźfung. Um die Ausbildung und AusĂźbung der Wundheilkunde qualitativ sicherzustellen und sich vor Missbrauch und Scharlatanerie zu schĂźtzen, wurden Berufsordnungencite-ref-6[6] erlassen, die die Tätigkeit der zĂźnftischencite-ref-7[7] Wundärzte (âSchererâ, âchirurgiâ, âtonsoresâ)cite-ref-8[8]cite-ref-9[9] regelten. Bestimmte Verrichtungen waren beispielsweise nur unter Aufsicht oder nach Anweisung eines gelehrten Arztes (zur Unterscheidung von Scherern und Wundärzten gelegentlich als âBucharztâ bezeichnetcite-ref-10[10]) zulässig. Akademische Ărzte nahmen aber selbst keine chirurgischen Eingriffe vor. Die Chirurgie wurde deswegen damals als handwerkliche Ausbildung an den Universitäten gering geachtet oder war gar verpĂśnt.
Manche Wundärzte waren auf bestimmte Verrichtungen spezialisiert und konzentrierten sich z. B. auf das Starstechen oder das Steinschneiden, wie z. B. Lenhart Steinmann in LĂźbeck, wobei manche sowohl als âSchnittarztâ (etwa bei der Behandlung von LeistenbrĂźchen) wie auch als Augenarzt bzw. oculist operativ tätig waren.cite-ref-11[11] Fahrende Wundärzte boten ihre Dienste vornehmlich auf Jahrmärkten an, wodurch der Scharlatanerie zum Teil massiv Vorschub geleistet wurde.
Es gab auch Wundärzte, die ihre Kenntnisse als Autodidakten oder durch Ăberlieferung des Wissens in der Familie erlangt hatten. Sie konnten ihre Kunst nur mit einem landesherrlichen Privileg ausĂźben und mussten eine PrĂźfung vor dem Collegium Medicum bestehen.
Aufgaben des Wundarztes
Hauptaufgabe der Wundärzte war, wie der Name bereits vermuten lässt, neben dem damaligen âAllheilmittelâ, dem Aderlass, die Versorgung äuĂerer Wunden (wie schon beim âarzet vĂźr die wundenâ in Wolfram von Eschenbachs Parzival). AuĂerdem behandelten Wundärzte Abszesse, Tumoren, Hämorrhoiden, Verbrennungen und Krampfadern, fĂźhrten Starstiche, Blasenstein- und Bruchoperationen und Darmnähte durch, renkten Gelenke ein, versorgten KnochenbrĂźche und zogen Zähne. Gelegentlich hatten sie auch zusätzliche EinkĂźnfte durch Betätigung als Barbier.cite-ref-12[12] AuĂerdem nahmen Wundärzte Amputationen vor und stellten Prothesen her.cite-ref-bergmeier-13-0[13] Am Ăbergang vom Mittelalter zur Neuzeit trugen die Wundärzte die Hauptlast der ärztlichen Versorgung.cite-ref-14[14]
Abgrenzung zwischen Wundarzt, Bader und Barbier
Die AusĂźbung der praktischen Chirurgie im Mittelalter oblag den in ZĂźnften zusammengeschlossenen Handwerkschirurgen. Je nach regionaler Ausprägung waren dies die Bader, Barbiere und Wundärzte.cite-ref-15[15] So lautet die englische Bezeichnung fĂźr die historischen Berufe Bader, Wundarzt und Handwerkschirurg âBarber-surgeonâ und die franzĂśsische Bezeichnung âBarbier-chirurgienâ. Die im Militär bestallten Bader, Barbiere oder Wundärzte wurden Feldscher genannt. Die Abgrenzung der Aufgaben des Wundarztes zu denen des Baders, Barbiers und Scherers ist somit schwierig. Auch ansässige oder wandernde Bader und Barbiere lieĂen zur Ader und behandelten KnochenbrĂźche, Verrenkungen, frische Wunden, Zahnschmerzen und allgemeine innere Erkrankungen. In der Hauptsache waren Barbiere fĂźr das Rasieren und den Aderlass zuständig und wirkten zusätzlich als Zahnärzte und Apotheker. Barbiere wurden gesellschaftlich weniger geachtet als Wundärzte, oft wurden sie, obwohl sie sich im Gegensatz zu den Wundärzten auch mit Medikamenten auskannten, sogar als Quacksalber bezeichnet. Dennoch brachten es einige Barbiere zu hohem Ansehen und Wohlstand. Bader Ăźbten die Tätigkeiten der âkleinen Chirurgieâ aus. Sie betrieben Badestuben und Heilbäder. Mitunter gingen sie ihrem Beruf auf Wanderschaft nach, welche ein geforderter Teil der Ausbildung zum Meister war. Bader wie Scherer gelten als Vorläufer des Wundarztes.cite-ref-bergmeier-13-1[13]
Handwerksärzte und akademische Medizin
Die Aufgaben der Wundärzte (chirurgi) und akademischer Mediziner (medici) begannen sich ab dem 10. Jahrhundert voneinander zu trennen.cite-ref-16[16] Diese Trennung von Chirurgie und Innerer Medizin, der sich die akademischen Ărzte widmeten, wurde offiziell bestärkt durch einen Beschluss des Konzils von Tours (1163) und einen des IV. Laterankonzils von 1215. Damit wurde den Akademikern der Verzicht auf chirurgische Praktiken vorgeschrieben. Hintergrund war, dass es während und nach chirurgischen Eingriffen oft zu Todesfällen kam, was moralisch nicht mit dem geistlichen Amt der damals noch Ăźberwiegend klerikalen Ărzte zu vereinbaren war. Dadurch wurde die Chirurgie als mindere Medizin aus den Universitäten ausgeschlossen und in den Verantwortungsbereich der handwerklichen Bader und Barbiere gegeben. Ebenso wie akademische Ărzte keine chirurgischen Eingriffe vornahmen, war es Wundärzten untersagt, Innere Medizin zu betreiben.cite-ref-bergmeier-13-2[13] Wundärzte verfassten jedoch auch heilkundliche Schriften (etwa Rezeptarien und andere ArzneibĂźcher).cite-ref-17[17]cite-ref-18[18]
Wegen der strikten Trennung der Aufgabenbereiche kam es häufig zu Streitigkeiten und gegenseitigen VorwĂźrfen von Quacksalberei zwischen gelehrten Ărzten (âMediciâ, als städtische Angestellte auch âPhysiciâ genanntcite-ref-19[19]) und Wundärzten. In der frĂźhen Neuzeit wurde die Chirurgie zwar theoretischer Gegenstand der akademischen Ărzteausbildung, jedoch war die praktische DurchfĂźhrung noch immer den Wundärzten Ăźberlassen. Auch assistierten Wundärzte bei Dozenten und Anatomen als âProsektorenâ (Vorschneider) und nahmen, nach Anweisung der Gelehrten, die erforderlichen Eingriffe vor. Die Situation lässt sich anhand eines Zitates von Albrecht von Haller gut beschreiben: âWiewohl ich 17 Jahre hindurch Professor der Chirurgie gewesen bin und an Leichen immer wieder die schwierigsten chirurgischen Eingriffe gelehrt habe, so brachte ich es doch nie Ăźber mich, an lebenden Menschen das Messer anzuwenden, weil ich damit allzu sehr zu schaden fĂźrchtete.â Erst im 18. Jahrhundert wurde damit begonnen, die Berufe Wundarzt und gelehrter Arzt schrittweise einander anzunähern. Die handwerkliche Ausbildung der Wundärzte war bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein Ăźblich.cite-ref-bergmeier-13-3[13] Die gesamte damalige Heilkunde (Innere Medizin, Chirurgie und Geburtshilfe) wurde in Bayern 1843 mit dem akademischen Vollmediziner zusammengefasst (alte Arztschilder trugen etwa noch die Bezeichnung âArzt, Wundarzt u. Geburtshelferâ).cite-ref-20[20] In PreuĂen, wo die Unterschiede von Wundarzt und Arzt in einer gemeinsamen Approbationsordnung fĂźr Ărzte, Wundärzte und Geburtshelfer 1852cite-ref-21[21] geregelt worden war, hob eine Gewerbeordnung von 1869cite-ref-22[22] die Institution der Wundärzte auf. Nachdem am 1. Januar 1872 Artikel 29 der Gewerbeordnung des Deutschen Reichs die Wundärzte als Berufsgruppe aufgehoben hatte, wurden die letzten WundarztprĂźfungen noch 1873 in WĂźrttemberg durchgefĂźhrt.cite-ref-23[23] Danach wurden nur noch akademische Chirurgen ausgebildet.cite-ref-24[24] Der 1847 entstandene Verein wĂźrttembergischer Wundärzte und Geburtshelfer bestand noch bis 1919.cite-ref-25[25]
In Ăsterreich wurden unter Maria Theresia Anstalten fĂźr die Medizinisch-chirurgische Ausbildung der Wundärzte gegrĂźndet, da es fĂźr die medizinische Betreuung der BevĂślkerung viel zu wenige akademische Ărzte gab. Diese Schulen wurde in den Hauptstädten jener Ăśsterreichischen Regionen eingerichtet, wo keine Universitäten bestanden oder aber nur Universitäten ohne medizinische Fakultät. Diese Lehranstalten versorgten Ăźber 100 Jahre lang die LandbevĂślkerung mit Wundärzten. Diese Studien dauerten anfangs zwei, später dann drei Jahre. Ab 1777 war fĂźr Wundärzte der Anatomieunterricht verpflichtend. Im 19. Jahrhundert wurden die Weichen fĂźr die moderne Medizin gestellt und die Zweiteilung in Innere Medizin und Chirurgie Ăźberwunden. 1873 wurden die Chirurgenschulen geschlossen. Arzt konnte man nur mehr durch ein akademisches Studium werden. Die praktizierenden Wundärzte in Ăsterreich waren gegenĂźber den an den Universitäten promovierten Ărzten noch jahrelang in der Ăberzahl. Nach der SchlieĂung der Chirurgenschulen ging naturgemäà ihre Anzahl allmählich zurĂźck, bis sie 1937 auf Null war.cite-ref-26[26]
Bekannte Wundärzte
⢠Peter Carpser
⢠Roger Frugardi
⢠Hans Seyff
⢠Jan Yperman (in Ypern)
⢠Wilhelm Fabry (Fabricus von Hilden; 1560â1634)
Wundärzte als Kurpfuscher
Wundärzten war es, wie oben beschrieben nicht gestattet, Innere Medizin zu betreiben, die den gelehrten Ărzten vorbehalten war. Es war ihnen somit nicht erlaubt, den Ărzten âin die Kur zu pfuschenâ. Viele Wundärzte missachteten die strikte Trennung in der Praxis und wurden so zu âKurpfuschernâ, was zunächst nicht die Qualität der Behandlung bewertete, sondern die Tatsache zum Ausdruck brachte, dass der âKurpfuscherâ eine Behandlung durchfĂźhrte, zu der er im Grunde nicht berechtigt war.cite-ref-bergmeier-13-4[13]cite-ref-29[29]
Literatur
⢠Oliver Bergmeier: Die sogenannte âniedere Chirurgieâ unter besonderer BerĂźcksichtigung der Stadt Halle an der Saale in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2002, S. 6â30.
⢠Gerhard Eis: Nachricht Ăźber unbekannte Wundärzte aus einer Weingartner Handschrift um 1500. In: Medizinische Monatsschrift. Band 21, 1967, S. 404â407.
⢠Peter Guttkuhn: Dr. med. Wilhelm Levens (1803â1859). Ein Arzt zwischen Gesundheits-Handwerk und wissenschaftlicher Medizin. In: Schleswig-Holsteinisches Ărzteblatt. 48, 1995, Heft 4, S. 7â11.
⢠Dominik GroĂ: Die Aufhebung des Wundarztberufs im Spiegel zeitgenĂśssischer wundärztlicher Quellen. In: WĂźrzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 14, 1996, S. 459â473.
⢠Dominik GroĂ: Die Aufhebung des Wundarztberufs. Ursachen, Begleitumstände und Auswirkungen am Beispiel des KĂśnigreichs WĂźrttemberg (1806-1918) (= Sudhoffs Archiv. Beiheft 41). Stuttgart 1999 (Zugleich Medizinische Habilitationsschrift WĂźrzburg 1998).
⢠Gundolf Keil: Chirurg, Chirurgie (Wundarzt, Wundarznei). In: Lexikon des Mittelalters. Band 2, 1983, Sp. 1845â1859.
⢠Ernst Theodor Nauck: Aus der Geschichte der Freiburger Wundärzte und verwandter Berufe. Freiburg im Breisgau 1965 (= VerÜffentlichungen aus dem Archiv der Stadt Freiburg im Breisgau. Band 8).
⢠Hans Schwabe: Der lange Weg der Chirurgie: Vom Wundarzt und Bader zur Chirurgie. Strom-Verlag, 1986.
⢠Sabine Sander: Handwerkliche Wundarznei in der Zeit der AuflĂśsung des traditionellen Gesundheitswesens. In: Jahrbuch des Instituts fĂźr Geschichte der Medizin der Robert-Bosch-Stiftung. Band 5, 1986, S. 87â128.
⢠Gustav Adolf Wehrli: Die Krankenanstalten und die Ăśffentlich angestellten Ărzte und Wundärzte im alten ZĂźrich. ZĂźrich 1934 (= Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in ZĂźrich. Band XXXI, 3).
Weblinks
⢠Medizinhistorisches Museum der Universität Zßrich
Einzelnachweise
cite-note-11. â Bernhard Dietrich Haage: Wolframs 'Parzival' als Gegenstand medizinhistorischer Forschung. Medizinische Habilitationsschrift WĂźrzburg 1988, S. 190.
cite-note-22. â Vgl. Gundolf Keil: Ortolf von Baierland (WĂźrzburg). In: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon. Band 7: âOberdeutscher Servatiusâ â Reuchart von Salzburg. 2., vĂśllig neu bearbeitete Auflage. De Gruyter, Berlin u. a. 1989, ISBN 3-11-011582-4, Sp. 67â82, hier: Sp. 75.
cite-note-33. â Ahmed Malak: Drei wundärztliche NiederlassungsankĂźndigungen des 15. Jahrhunderts. Untersuchungen zur FrĂźhgeschichte des medizinischen Werbeformulars in Deutschland. Medizinische Dissertation WĂźrzburg (1985) 1986.
cite-note-44. â Barbara Kostolnik: Der illustre Doktor Eisenbarth - Quacksalber oder Wunderarzt? (Memento vom 10. Januar 2016 im Internet Archive) Bayerischer Rundfunk, 16. März 2015.
cite-note-55. â Gundolf Keil: Ortolf von Baierland (von WĂźrzburg). In: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon. 2. Auflage. Berlin / New York 1989, Band 7, Sp. 67â82, hier: Sp. 69.
cite-note-66. â Gustav Adolf Wehrli: Die Wundärzte und Bader ZĂźrichs als zĂźnftige Organisation. Geschichte der Gesellschaft zum Schwarzen Garten [âŚ]. ZĂźrich 1931 (= Mitteilung der Antiquarischen Gesellschaft in ZĂźrich, XXX, 8).
cite-note-77. â Walter von Brunn: Von den Gilden der Barbiere und Chirurgen in den Hansestädten. Leipzig 1921.
cite-note-88. â Gustav Steiner: Ărzte und Wundärzte. Chirurgenzunft und medizinische Fakultät in Basel. In: Basler Jahrbuch 1954, S. 179â209; hier: S. 179 und 182â185
cite-note-99. â Conrad Brunner: Die Zunft der Schärer und ihre hervorragenden Vertreter unter den schweizerischen Wundärzten des XVI. Jahrhunderts. ZĂźrich 1891.
cite-note-1010. â Conrad Brunner: Ăber Medizin und Krankenpflege im Mittelalter in Schweizerischen Landen (= VerĂśffentlichungen der Schweizerischen Gesellschaft fĂźr Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften. Band 1). Orell FĂźssli, ZĂźrich 1922, S. 68 und 70.
cite-note-1111. â Gundolf Keil: âblutken â bloedekijnâ. Anmerkungen zur Ătiologie der Hyposphagma-Genese im âPommersfelder schlesischen AugenbĂźchleinâ (1. Drittel des 15. Jahrhunderts). Mit einer Ăbersicht Ăźber die augenheilkundlichen Texte des deutschen Mittelalters. In: Fachprosaforschung â GrenzĂźberschreitungen. Band 8/9, 2012/2013, S. 7â175, hier: S. 10 f.
cite-note-1212. â Christine Demel u. a.: Leinach. Geschichte â Sagen â Gegenwart. Selbstverlag Gemeinde Leinach, Leinach 1999, S. 152â154 (Chirurgen und Ărzte).
cite-note-bergmeier-1313. â Oliver Bergmeier: Die sogenannte "niedere Chirurgie" unter besonderer BerĂźcksichtigung der Stadt Halle an der Saale in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2002. S. 6â30.
cite-note-1414. â Gundolf Keil: Der Hausvater als Arzt. In: Trude Ehlert (Hrsg.): Haushalt und Familie in Mittelalter und frĂźher Neuzeit (Vorträge eines interdisziplinären Symposions vom 6.â9. Juni 1990 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn). Mit einem Register von Ralf Nelles, Jan Thorbecke, Sigmaringen 1991, ISBN 379954156X, S. 219â243, hier: S. 240.
cite-note-1515. â Gustav Adolf Wehrli: Die Bader, Barbiere und Wundärzte im alten ZĂźrich. ZĂźrich 1927 (= Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in ZĂźrich, XXX, 3).
cite-note-1616. â Bernhard Dietrich Haage: Medizinische Literatur des Deutschen Ordens im Mittelalter. In: WĂźrzburger medizinhistorische Mitteilungen 9, 1991, S. 217â231; hier: S. 222.
cite-note-1717. â Vgl. etwa JĂźrgen Martin: Der Ulmer Wundarzt Johannes Stocker und sein nosologisch gegliedertes Arzneibuch. In: WĂźrzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 5, 1987, S. 85â95.
cite-note-1818. â Vgl. auch Andrea Lehmann: Zwei wundärztliche RezeptbĂźcher des 15. Jahrhunderts vom Oberrhein. Teil II: Kommentar. (Medizinische Dissertation WĂźrzburg 1985) Pattensen 1986 (= WĂźrzburger medizinhistorische Forschungen. Band 35). Vgl. Dieter Lehmann: Zwei wundärztliche RezeptbĂźcher des 15. Jahrhunderts vom Oberrhein. Teil I: Text und Glossar. Medizinische Dissertation WĂźrzburg 1983. Ebenda (= WĂźrzburger medizinhistorische Forschungen. Band 34). Quelle (Codex M III 3) im Handschriftenbestand der Universitätsbibliothek Salzburg.
cite-note-1919. â Michael Sachs: Matthäus Gottfried Purmann (1649â1711). Ein schlesischer Chirurg auf dem Weg von der mittelalterlichen Volksmedizin zur neuzeitlichen Chirurgie. In: WĂźrzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 12 (1994), S. 37â64; S. 37
cite-note-2020. â Max DĂśllner: Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933. 1950; 2. Auflage. Ph. C. W. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1978, ISBN 3-87707-013-2, S. 526.
cite-note-2121. â Claudia Huerkamp: Der Aufstieg der Ărzte im 19. Jahrhundert. Vom gelehrten Stand zum professionellen Experten: Das Beispiel PreuĂens. GĂśttingen 1985 (= Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft, 68), S. 50â59.
cite-note-2222. â Eberhard P. Saft: Geschichte des Klosterhospitals der Barmherzigen BrĂźder in Breslau [...]. In: Festschrift des Klosterhospitals der Barmherzigen BrĂźder zur Zweihundertjahrfeier 1712â1912. Breslau 1912, S. 1â164; S. 195
cite-note-2323. â H. O. Fr. Hettich (Hrsg.): Das Medizinalwesen im KĂśnigreich WĂźrttemberg nach dem Stande in der Mitte des Jahres 1875. Stuttgart 1875, S. XX und 27. f.
cite-note-2424. â Dominik GroĂ: Die Aufhebung des Wundarztberufs im Spiegel zeitgenĂśssischer wundärztlicher Quellen. In: WĂźrzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 14, 1996, S. 459â473; hier: S. 459.
cite-note-2525. â Dominik GroĂ: Der âVerein wĂźrttembergischer Wundärzte und Geburtshelferâ (1847/48â1919). Eine fast vergessene Interessensorganisation. In: WĂźrzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 18, 1999, S. 335â358.
cite-note-2626. â Anna Ehrlich: Ărzte, Bader, Scharlatane, Die Geschichte der Ăśsterreichischen Medizin, Amalthea Verlag Wien 2007, ISBN 978-3-85002-574-4, S. 192 ff.
cite-note-2727. â Gerhard Eis: Nachricht Ăźber unbekannte Wundärzte aus einer Weingartner Handschrift um 1500. In: Medizinische Monatsschrift. Band 21, 1867, S. 404â407.
cite-note-2828. â Gundolf Keil: âMeister der Chirurgieâ aus dem âgesamten deutschen Sprachraumâ. Christoph WeiĂers Chirurgenlexikon mit 2000 Biographien aus der Geschichte der Chirurgie. Ein Essai. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift fĂźr Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 327â333.